Massnahmen bis zum klinischen Abklingen und negativer Erregernachweis (z.B. Liquor). Typisch Dauer der Hospitalisierung, da hohe Letalitaet.
Keine Kontaktpersonen definieren, da keine Uebertragung nachgewiesen. Kontakt-Screening nicht noetig.
Haendedesinfektion mit alkoholischem Hautantisepsis-Mittel (z.B. 70-85% Ethanol) vor und nach Patientenkontakt, nach Kontakt mit Sekreten oder kontaminierten Oberflaechen. Seifenwaschen bei sichtbarer Verschmutzung. KRINKO-konform.
Regelmaessige Flaechendesinfektion mit Desinfektionsmittel wirksam gegen Amoeben (z.B. Aldehyde). Terminale Desinfektion bei Austritt nicht noetig. Frequenz: taeglich in Patientennaehe.
Infektionsabfaelle (z.B. Liquorproben, kontaminierte Verbände) als Gruppe I (mittlerer Infektionsdruck) entsorgen. Hausmuell fuer nicht-kontaminiertes Material.
Waesche als potenziell kontaminiert behandeln: In wasserdichten Saechen transportieren, bei 60°C waschen oder chemisch desinfizieren.
Geschirr in Geschirrspueler bei >60°C oder manuell mit Heisswasser und Desinfektionsmittel reinigen. Keine besonderen Massnahmen noetig.
Keine spezifische Entisolierung noetig, da keine Uebertragung nachgewiesen. Bei Abklingen akuter Symptome und negativer Nachweis Einzelzimmer aufheben.
Keine Einschraenkungen, Standardhygiene fuer Besucher empfehlen.
Bei koerpernahem Kontakt (Physio/Ergo): Einmalhandschuhe bei offenen Laesionen oder Sekretkontakt, Therapiegeraete desinfizieren.
Bei Liquorpunktion oder Hirnbiopsie: Strenge Standardhygiene, Einmalhandschuhe und Schutzkleidung. Laborproben als Infektionsverdacht kennzeichnen.
Mit eingehaltenem Abstand und Hygiene moeglich, keine Einschraenkung noetig.
Mit Standardhygiene moeglich, keine Einschraenkung.
Bei stabilem Zustand moeglich, Abstand halten und Haendedesinfektion.
Gemeinsame Raume mit Standardhygiene und Abstand erlaubt.
Haendedesinfektion mit alkoholischem Hautantisepsis-Mittel (z.B. 70-85% Ethanol) vor und nach Patientenkontakt, nach Kontakt mit Sekreten oder kontaminierten Oberflaechen. Seifenwaschen bei sichtbarer Verschmutzung. KRINKO-konform.
Regelmaessige Flaechendesinfektion mit Desinfektionsmittel wirksam gegen Amoeben (z.B. Aldehyde). Terminale Desinfektion bei Austritt nicht noetig. Frequenz: taeglich in Patientennaehe.
Waesche als potenziell kontaminiert behandeln: In wasserdichten Saechen transportieren, bei 60°C waschen oder chemisch desinfizieren.
Geschirr in Geschirrspueler bei >60°C oder manuell mit Heisswasser und Desinfektionsmittel reinigen. Keine besonderen Massnahmen noetig.
Infektionsabfaelle (z.B. Liquorproben, kontaminierte Verbände) als Gruppe I (mittlerer Infektionsdruck) entsorgen. Hausmuell fuer nicht-kontaminiertes Material.
Therapie- und Diagnostikgeraete nach jeder Nutzung mit flaechenwirksamen Desinfektionsmitteln abwischen. Einmalige Huelle verwenden.
Transport im Rollstuhl oder Bett mit Abdeckung. Desinfektion des Transportmittels danach. Personal mit Standardhygiene.
NICHT_RELEVANT (keine umweltpersistente Uebertragung in Reha-Kliniken).
Dieser Abschnitt ist nur bei sanierbaren Erregern relevant.
Keine Kontaktpersonen definieren, da keine Uebertragung nachgewiesen. Kontakt-Screening nicht noetig.
Massnahmen bis zum klinischen Abklingen und negativer Erregernachweis (z.B. Liquor). Typisch Dauer der Hospitalisierung, da hohe Letalitaet.
Keine krankheits- oder erregerspezifische Meldepflicht in Deutschland.
Aufgrund fehlender Mensch-zu-Mensch-Uebertragung sind Massnahmen auf Standardhygiene beschraenkt. Bei Immundefizienzpatienten besondere Vorsicht bei Liquorproben. Konsiliarische Beratung durch RKI oder Gesundheitsamt bei Verdacht.
Dieses Erregermerkblatt ist Teil unserer Schulungsinhalte für Hygienebeauftragte in der Reha. Vertiefen Sie Ihr Wissen mit unseren zertifizierten Online-Kursen: