Massnahmen bis 48 Stunden nach letztem Durchfall und negativer Toxinnachweis. Bei Rezidiv neu evaluieren. Hohe Rezidivrate (bis 30%).[1][2]
Keine spezifischen Kontaktbeschränkungen. Screening nur bei Symptomen. Risikopatienten (Antibiotika) beobachten.[4]
Haendedesinfektion mit seifenhaltigem Wasser und Buegeln oder alkoholfreiem Desinfektionsmittel (sporyzid, z.B. basierend auf Peressigsaeure). Alkohol allein reicht nicht aus.[1][2][4]
Spoerzid wirkende Desinfektionsmittel (z.B. Peressigsaeure, formaldehydfrei). Taeglich in Patientenzimmer, bei Verschmutzung sofort. Terminale Desinfektion nach Entlassung.[1][4]
Stuhl und stark kontaminiertes Material als Infektionsabfaelle (Gelbe Sack/ Container). Sonstiges Hausabfall.[1][4]
Waesche als infektionswaesche behandeln (Siedewaesche oder 60°C min. 30 Min. mit Desinfektionsmittel). Separate Sackung, keine gemeinsame Waescherei.[1]
Gerichtliches Geschirr: Maschinelle Reinigung bei >60°C. Einweggeschirr bevorzugt fuer symptomatische Patienten. Separate Verwendung.[4]
Bei 48 Stunden symptomfreiem Stuhl (keine Durchfaelle) und negativer Toxinnachweis. Klinische Abklaerung durch Arzt.[4]
1-2 Besucher taeglich, max. 30 Min., Haendedesinfektion, Schutzkleidung bei Bedarf. Keine Kinder unter 14 Jahren.
Frische, gekuehlte Stuhlprobe auf Toxine A/B. Keine routinemaessige Stuhlprobe bei Risikopatienten in Reha.[4][1]
Haendedesinfektion mit seifenhaltigem Wasser und Buegeln oder alkoholfreiem Desinfektionsmittel (sporyzid, z.B. basierend auf Peressigsaeure). Alkohol allein reicht nicht aus.[1][2][4]
Spoerzid wirkende Desinfektionsmittel (z.B. Peressigsaeure, formaldehydfrei). Taeglich in Patientenzimmer, bei Verschmutzung sofort. Terminale Desinfektion nach Entlassung.[1][4]
Waesche als infektionswaesche behandeln (Siedewaesche oder 60°C min. 30 Min. mit Desinfektionsmittel). Separate Sackung, keine gemeinsame Waescherei.[1]
Gerichtliches Geschirr: Maschinelle Reinigung bei >60°C. Einweggeschirr bevorzugt fuer symptomatische Patienten. Separate Verwendung.[4]
Stuhl und stark kontaminiertes Material als Infektionsabfaelle (Gelbe Sack/ Container). Sonstiges Hausabfall.[1][4]
Spoerzid desinfizieren nach jedem Gebrauch. Einwegmaterialien bevorzugen. Geraete nicht teilen.[1]
Rollstuhl mit Abdeckung, Patient mit Inkontinenzschutz. Desinfektion nach Transport. Begleitung mit Schutzkleidung.
Dieser Abschnitt ist nur bei sanierbaren Erregern relevant.
Keine spezifischen Kontaktbeschränkungen. Screening nur bei Symptomen. Risikopatienten (Antibiotika) beobachten.[4]
Massnahmen bis 48 Stunden nach letztem Durchfall und negativer Toxinnachweis. Bei Rezidiv neu evaluieren. Hohe Rezidivrate (bis 30%).[1][2]
Meldepflicht gemaess §6 Abs.1 IfSG bei schwerer CDI und epidemiologischer Haeufung. Sofortmeldung an Hygienefachkraft.[4][5]
Antibiotikastewardship strikt. Probiotika nicht routinemaessig. Hohe Umweltpersistenz der Sporen beachten. Risikofaktoren: Antibiotika, Alter >65, Immunsuppression.[1][2][7]
Dieses Erregermerkblatt ist Teil unserer Schulungsinhalte für Hygienebeauftragte in der Reha. Vertiefen Sie Ihr Wissen mit unseren zertifizierten Online-Kursen: