COVID-19

EMB-012
ISO-2Tröpfchen-Iso
Erreger: COVID-19 wird durch das Coronavirus SARS-CoV-2 (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom-Coronavirus-2) verursacht[2]. SARS-CoV-2 gehoert zur Familie der Coronaviren, Ordnung Nidovirales, Genus Betacoronavirus und Subgenus Sarbecovirus[6]. Das Virus trat erstmals im Dezember 2019 in China auf und loeste die COVID-19-Pandemie aus[2].
Erkrankung: COVID-19 ist in erster Linie eine akute Atemwegserkrankung[2]. Zu den haeufigen Krankheitszeichen gehoeren trockener Husten, Fieber, Atemnot sowie ein voruebbergehender Verlust des Geruchs- und Geschmackssinnes[1]. Auch ein allgemeines Krankheitsgefuehl mit Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen und Schnupfen wird beschrieben[1]. Seltener berichten Patienten ueber Magen-Darm-Beschwerden, Bindehautentzuendung und Lymphknotenschwellungen[1]. Die Schwere des Verlaufs kann sehr unterschiedlich sein; Krankheitszeichen koennen ganz ausbleiben[2]. Der ueberwiegende Teil der Betroffenen hat milde bis mittelschwere Symptome und erholt sich innerhalb von ein bis zwei Wochen[2]. Bei schweren Verlaeufen koennen sich eine Lungenentzuendung, Blutgerinnsel (Embolien) oder der Funktionsausfall mehrerer Organe (Multiorganversagen) entwickeln[2].
Infektiöses Material: Respiratorische Sekrete. Infizierte Personen setzen virushaltige Fluessigkeitspartikel beim Husten und Niesen frei, aber auch zum Beispiel beim Atmen und Sprechen[2].
🧤
Handschuhe
🥼
Kittel
😷
MNS Personal
😷
MNS Patient
🥽
Schutzbrille

Hygienemassnahmen

🏠

UNTERBRINGUNG

  • Einzelzimmerisolierung mit eigener Nasszelle und Vorraum
  • Zimmertür geschlossen halten
  • Keine Kohortierung
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MASSNAHMEN-DAUER

Isolierungsmassnahmen sollten mindestens 5 Tage nach Symptombeginn durchgefuehrt werden, wenn der Patient symptomfrei ist oder die Symptome abklingen. Bei schwer erkrankten oder immunsupprimierten Patienten kann eine laengere Isolierung erforderlich sein. Infizierte Personen koennen bereits vor Beginn der Krankheitszeichen ansteckend sein[2]. Das Ansteckungsrisiko ist in der Zeit kurz vor und in den fuenf Tagen nach Beginn der Symptome am groessten[2]. Die Dauer von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung betraegt im Mittel ca. drei Tage (Spannweite 1-12 Tage)[2].

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KONTAKTPATIENTEN

Kontaktpersonen sind Personen, die mit einem COVID-19-Patienten in engem Kontakt waren (weniger als 1,5 m Abstand fuer mindestens 15 Minuten). Kontaktpersonen sollten auf Symptome ueberwacht werden. Testung kann durchgefuehrt werden, wenn Symptome auftreten. Isolierung von Kontaktpersonen ist nicht mehr routinemaessig erforderlich, kann aber je nach Situation erwaegt werden.

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HÄNDEDESINFEKTION

Haendehygiene mit Haendeedesinfektionsmittel (mindestens 60% Alkohol) oder Haendewaschen mit Seife und Wasser vor und nach jedem Patientenkontakt, vor aseptischen Verrichtungen, nach Kontakt mit Koerpersekreten, nach Toilettenbenutzung und vor Mahlzeiten. Haendehygiene ist die wichtigste Massnahme zur Infektionspraevention.

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FLÄCHENDESINFEKTION

Desinfektionsmittel mit Wirksamkeit gegen behuelle Viren (z.B. Ethanol 70%, Wasserstoffperoxid 0,5%, Natriumhypochlorit 0,1%) verwenden. Haeufig beruehrte Oberflaechen (Tuerklinken, Lichtschalter, Bettgestelle, Nachttische) mindestens 1x taeglich desinfizieren. Nach sichtbarer Verschmutzung sofort desinfizieren. Terminale Desinfektion des Zimmers nach Patientenentlassung durchfuehren.

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ENTSORGUNG

Abfaelle von COVID-19-Patienten koennen als Standardabfall entsorgt werden. Infektioeser Abfall (z.B. Verbandsmaterial mit Blut oder Koerpersekreten) sollte in gekennzeichneten Behaeltern gesammelt und nach lokalen Vorschriften entsorgt werden. Persoenliche Schutzausruestung (Masken, Handschuhe) sollte in verschlossenen Behaeltern entsorgt werden.

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WÄSCHE

Bettwaesche, Handtuecher und Kleidung von COVID-19-Patienten koennen mit Standardwaschmitteln bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden. Waesche sollte in Waesche-Sammelbeutel gesammelt und separat transportiert werden. Kontakt mit kontaminierter Waesche sollte minimiert werden. Haendehygiene nach Umgang mit Waesche ist erforderlich.

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GESCHIRR

Geschirr und Besteck von COVID-19-Patienten koennen mit Standardverfahren in der Spuelmaschine bei mindestens 60 Grad Celsius gereinigt werden. Handspuelen ist moeglich, wenn heisses Wasser und Spuelmittel verwendet werden. Separate Behandlung ist nicht erforderlich. Haendehygiene nach Umgang mit Geschirr ist erforderlich.

⚠️ Basishygiene gilt immer.

PSA nach Berufsgruppe

Unterbringung / Isolierung

Pflege / körpernahe Tätigkeiten

Therapien (Reha-spezifisch)

Diagnostik / Interventionen

Gemeinschaftsbereiche

Weitere Hygienemassnahmen

Sanierung / Therapie

Dieser Abschnitt ist nur bei sanierbaren Erregern relevant.

Kontaktpersonen / Mitpatienten

Meldepflicht / Gesetzliche Grundlagen

Sonstiges / Fachinformationen

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