Massnahmen bis 5 Tage nach Antibiotikabeginn oder bis Abklingen Hustenattacken (ca. 3 Wochen). Verlaengerung bei Immunsuppression Mitpatient/innen.
Kontaktpersonen (enge Kontakte <2 m): Impfstatus ueberpruefen, ggf. Antibiotikaprophylaxe (Azithromycin). Screening bei Symptomen. Keine generelle Karantäne in Reha.
Haendedesinfektion mit alkoholischem Rb oder antiseptischer Haendeseife bei Kontakt mit Patient/in oder Umgebung. Besonders vor/nach koerpernahem Kontakt, vor aseptischen Massnahmen, nach Kontakt mit infektioesem Material. Haende vollständig benetzen, 30 Sek. einwirken.
Regelmaessige Desinfektion von taetigkeitsnahen Oberflaechen (2x taeglich) mit Desinfektionsmittel wirksam gegen gramnegative Bakterien (z.B. Alkohol 70%, Wirkstoffe gem. RKI-Liste). Bei Kontamination sofort desinfizieren.
Infektionsabfaelle (z.B. Taschentuecher mit Auswurf) als Hausmuell. Kein Sondermuell noetig. Bei grossem Materialaufwand: Gelbtonne.
Waesche als potenziell kontaminiert behandeln. In wasserdichten Saechen zum Waeschereibetrieb transportieren. 60°C waschen mit Desinfektionsmittel oder 90°C.
Geschirr maschinell spuelen (60°C). Keine besonderen Massnahmen noetig. Bei Erbrechen: Wegwerfgeschirr verwenden.
5 Tage nach Beginn adäquater Antibiotikatherapie oder nach Abklingen der Hustenattacken (mind. 3 Wochen krankheitsbeginn). Aertztliche Entscheidung unter Beruecksichtigung Immunitaetsstatus Mitpatient/innen.
Besucher nur nach Impfstatus-Pruefung. Ungeimpfte Besucher waehrend Ansteckendheit ausschliessen. Maskenpflicht (<2 m), max. 1 Besucher gleichzeitig, Besuchszeit <30 Min.
Nach 5 Tagen Antibiotika oder Abklingen Hustenattacken erlaubt. Sonst Zimmerverpflegung.
Nach Entisolierung erlaubt. Waehrend Ansteckendheit Einzelaktivitaeten.
Gruppentherapie erst nach 5 Tagen Antibiotika oder Abklingen akuter Symptome. Abstand 2 m, gute Belueftung.
Gemeinsame Aktivitaeten (z.B. Spaziergaenge) nach Entisolierung. Waehrend Ansteckendheit Einzelaktivitaeten.
Haendedesinfektion mit alkoholischem Rb oder antiseptischer Haendeseife bei Kontakt mit Patient/in oder Umgebung. Besonders vor/nach koerpernahem Kontakt, vor aseptischen Massnahmen, nach Kontakt mit infektioesem Material. Haende vollständig benetzen, 30 Sek. einwirken.
Regelmaessige Desinfektion von taetigkeitsnahen Oberflaechen (2x taeglich) mit Desinfektionsmittel wirksam gegen gramnegative Bakterien (z.B. Alkohol 70%, Wirkstoffe gem. RKI-Liste). Bei Kontamination sofort desinfizieren.
Waesche als potenziell kontaminiert behandeln. In wasserdichten Saechen zum Waeschereibetrieb transportieren. 60°C waschen mit Desinfektionsmittel oder 90°C.
Geschirr maschinell spuelen (60°C). Keine besonderen Massnahmen noetig. Bei Erbrechen: Wegwerfgeschirr verwenden.
Infektionsabfaelle (z.B. Taschentuecher mit Auswurf) als Hausmuell. Kein Sondermuell noetig. Bei grossem Materialaufwand: Gelbtonne.
Therapiegeraete nach jedem Patientenkontakt desinfizieren (alkoholisch). Desinfizierbare Teile abwischen, nicht-desinfizierbare einzeln lagern.
Transport im Rollstuhl/Lagerung mit Abdeckung. Maske fuer Patient/in bei Husten. Desinfektion des Transportmittels danach. Einzeltransport bevorzugen.
Dieser Abschnitt ist nur bei sanierbaren Erregern relevant.
Kontaktpersonen (enge Kontakte <2 m): Impfstatus ueberpruefen, ggf. Antibiotikaprophylaxe (Azithromycin). Screening bei Symptomen. Keine generelle Karantäne in Reha.
Massnahmen bis 5 Tage nach Antibiotikabeginn oder bis Abklingen Hustenattacken (ca. 3 Wochen). Verlaengerung bei Immunsuppression Mitpatient/innen.
Meldepflicht gemäss IfSG §6, §7, §8, §9, §34, §11: Krankheitsverdacht, Erkrankung, Tod, Nachweis B. pertussis/parapertussis namentlich innerhalb 24h an Gesundheitsamt.
Impfempfehlung prüfen (STIKO). Hohes Risiko fuer immungeschwächte Patient/innen. Besondere Vorsicht bei Lungenreha-Patient/innen. Antibiotikatherapie (Azithromycin) sofort einleiten zur Verkuerzung Ansteckendheit.
Dieses Erregermerkblatt ist Teil unserer Schulungsinhalte für Hygienebeauftragte in der Reha. Vertiefen Sie Ihr Wissen mit unseren zertifizierten Online-Kursen: