Die Inkubationszeit betraegt in der Regel 3-5 Tage (ggf. 1-21 Tage), abhaengig von Infektionsweg und -dosis sowie der Virulenz des Erregerstammes[1]. Hygienemassnahmen sollten waehrend des gesamten stationaeren Aufenthalts durchgefuehrt werden. Nach Beginn der antibiotischen Therapie und klinischer Besserung koennen Einschraenkungen graduell aufgehoben werden.
Eine Kontaktverfolgung ist nicht erforderlich, da keine Mensch-zu-Mensch-Uebertragung bekannt ist[1]. Kontaktpersonen, die mit infizierten Tieren oder kontaminierten Materialien in Kontakt gekommen sind, sollten ueber Symptome aufgeklaert werden und bei Auftreten von Symptomen einen Arzt aufsuchen.
Haendehygiene nach Kontakt mit Blut und Koerperflussigkeiten sowie vor Mahlzeiten und nach Toilettengang. Alkoholische Haendedesinfektionsmittel sind ausreichend. Haendewaschen mit Seife und Wasser ist bei sichtbarer Verschmutzung erforderlich.
Standardmaessige Flaechendesinfektion mit gebraeuchlichen Desinfektionsmitteln ist ausreichend. Besondere Aufmerksamkeit auf Flaechen mit potenziellem Kontakt zu Blut oder Koerperflussigkeiten. Terminal-Desinfektion nach Entlassung des Patienten durchfuehren.
Abfaelle werden wie Standardabfaelle entsorgt. Kontaminierte Materialien (z.B. Verbandsmaterial mit Blut) sollten in Kunststoffbeutel verpackt und vollstaendig dicht verschlossen werden[1]. Scharfe und spitze Gegenstaende in Nadelstichverletzungssicherheitsbehaeltern entsorgen.
Waesche kann mit Standardverfahren gewaschen werden. Kontaminierte Waesche sollte in Kunststoffbeutel verpackt werden. Waschtemperatur von mindestens 60 °C ist ausreichend, da der Erreger bei dieser Temperatur inaktiviert wird[1][3].
Geschirr kann mit Standardverfahren in der Spuelmaschine gereinigt werden. Handspuelen mit heissem Wasser und Spuelmittel ist ausreichend. Eine spezielle Desinfektion ist nicht erforderlich.
Eine Isolation ist nicht erforderlich. Patienten koennen nach klinischer Besserung und Beginn der antibiotischen Therapie normal am Klinikalltag teilnehmen.
Besuche sind ohne Einschraenkungen moeglich. Besucher sollten ueber die Infektionskrankheit informiert werden und auf Hygienemassnahmen hingewiesen werden, insbesondere auf Haendehygiene nach Kontakt mit dem Patienten.
Bei Therapien im Bereich von offenen Wunden oder Hautgeschwueren sollten Handschuhe getragen werden. Therapeuten sollten auf Haendehygiene achten. Therapien koennen normal durchgefuehrt werden, da keine Mensch-zu-Mensch-Uebertragung stattfindet[1].
Die Diagnostik umfasst serologischen Nachweis (Antikoerpertiter), Nukleinsaeure-Nachweis (z.B. PCR) oder Antigen-Nachweis (z.B. Immunfluoreszenz)[1]. Der direkte Erregernachweis mittels Kultur wird nur in Speziallaboratorien durchgefuehrt, da es sich um einen hochinfektiösen Erreger handelt[1].
Der Patient kann am Gemeinschaftsspeisesaal teilnehmen. Es sind keine speziellen Massnahmen erforderlich, da keine Mensch-zu-Mensch-Uebertragung stattfindet[1]. Standardhygienemassnahmen sind ausreichend.
Die Teilnahme an der Lehrkueche ist moeglich. Standardhygienemassnahmen sind ausreichend. Der Patient sollte auf Haendehygiene achten.
Die Teilnahme an Gruppentherapien ist moeglich, da keine Mensch-zu-Mensch-Uebertragung bekannt ist[1]. Bei schweren Verlaufsformen mit Lungenbeteiligung oder Allgemeinbeeintraechtigung sollte die Teilnahme je nach Zustand reduziert werden.
Der Patient kann an weiteren Gemeinschaftsaktivitaeten teilnehmen. Standardhygienemassnahmen sind ausreichend.
Haendehygiene nach Kontakt mit Blut und Koerperflussigkeiten sowie vor Mahlzeiten und nach Toilettengang. Alkoholische Haendedesinfektionsmittel sind ausreichend. Haendewaschen mit Seife und Wasser ist bei sichtbarer Verschmutzung erforderlich.
Standardmaessige Flaechendesinfektion mit gebraeuchlichen Desinfektionsmitteln ist ausreichend. Besondere Aufmerksamkeit auf Flaechen mit potenziellem Kontakt zu Blut oder Koerperflussigkeiten. Terminal-Desinfektion nach Entlassung des Patienten durchfuehren.
Waesche kann mit Standardverfahren gewaschen werden. Kontaminierte Waesche sollte in Kunststoffbeutel verpackt werden. Waschtemperatur von mindestens 60 °C ist ausreichend, da der Erreger bei dieser Temperatur inaktiviert wird[1][3].
Geschirr kann mit Standardverfahren in der Spuelmaschine gereinigt werden. Handspuelen mit heissem Wasser und Spuelmittel ist ausreichend. Eine spezielle Desinfektion ist nicht erforderlich.
Abfaelle werden wie Standardabfaelle entsorgt. Kontaminierte Materialien (z.B. Verbandsmaterial mit Blut) sollten in Kunststoffbeutel verpackt und vollstaendig dicht verschlossen werden[1]. Scharfe und spitze Gegenstaende in Nadelstichverletzungssicherheitsbehaeltern entsorgen.
Medizinische Geraete und Instrumente werden nach Standardverfahren gereinigt und desinfiziert. Thermische Desinfektion ist ausreichend.
Transport des Patienten innerhalb der Klinik nach Standardverfahren. Bei Transport mit offenen Wunden sollten diese abgedeckt sein. Transportmittel nach Standardverfahren reinigen.
NICHT_RELEVANT
Dieser Abschnitt ist nur bei sanierbaren Erregern relevant.
Eine Kontaktverfolgung ist nicht erforderlich, da keine Mensch-zu-Mensch-Uebertragung bekannt ist[1]. Kontaktpersonen, die mit infizierten Tieren oder kontaminierten Materialien in Kontakt gekommen sind, sollten ueber Symptome aufgeklaert werden und bei Auftreten von Symptomen einen Arzt aufsuchen.
Die Inkubationszeit betraegt in der Regel 3-5 Tage (ggf. 1-21 Tage), abhaengig von Infektionsweg und -dosis sowie der Virulenz des Erregerstammes[1]. Hygienemassnahmen sollten waehrend des gesamten stationaeren Aufenthalts durchgefuehrt werden. Nach Beginn der antibiotischen Therapie und klinischer Besserung koennen Einschraenkungen graduell aufgehoben werden.
Meldepflicht gemäss IfSG: Der direkte oder indirekte Nachweis von Francisella tularensis, soweit er auf eine akute Infektion hinweist, wird namentlich dem Gesundheitsamt gemeldet (§ 7 Abs. 1 IfSG). Die Meldung muss spätestens 24 Stunden nach erlangter Kenntnis erfolgen. Meldepflichtig sind Laboratorien und Aerzte.
Patienten mit Tularaemie sollten ueber die Infektionskrankheit aufgeklaert werden. Eine Impfung ist nicht verfuegbar. Infektionen in fruehen Stadien sind in der Regel sehr gut antibiotisch behandelbar[2]. Bei Auftreten von Symptomen nach Kontakt mit Hasen oder anderen empfaenglichen Kleinseaugern sollte unverzueglich ein Arzt aufgesucht werden. Therapeuten und Pflegepersonal sollten ueber die Uebertragungswege und die Tatsache informiert werden, dass keine Mensch-zu-Mensch-Uebertragung stattfindet[1].
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