Massnahmen bis Nachweis-negativer Stuhlproben (3x nach Antibiotika-Ende, Abstand 48h). Dauerausscheider: lebenslang ueberwachen.
Keine speziellen Kontaktmassnahmen. Screening bei Risikokontakten (Gemeinschaftseinrichtungen) nach RKI-Empfehlung.
Regelmaessige Haendedesinfektion mit alkoholischem Hautantisepsis-Reiniger (wg. KRINKO). Seifenwaschen bei sichtbarer Verschmutzung. Vor/nach Patientenkontakt, vor Sterilreinschneiden, nach Stuellaerung.
Flächen mit Desinfektionsmittel wirksam gegen Salmonellen (z.B. Aldehyde, Alkohole). Taeglich bei hoher Belastung, terminal bei Entlassung. Fokus auf Sanitärbereich.
Infektionsabfaelle (Stuhlproben etc.) als Gruppe I (mittlerer Infektionsdruck) entsorgen. Normale Haushaeltungsabfaelle sonst.
Waesche als potenziell infiziert handhaben: geschlossene Behaelter, 60°C waschen mit Desinfektion. Bei starker Kontamination: Einmalwaesche.
Geschirr spuelen mit Heisswasser (>60°C) oder Maschinenspueler mit Desinfektionsprogramm. Einweggeschirr bevorzugen.
Nach negativem Stuhl-Nachweis (mind. 3 aufeinanderfolgende Proben nach Antibiotika-Absetzen, Abstand 48 Std., Einvernehmen Gesundheitsamt). Bei Azithromycin: 1. Probe nach 7 Tagen.
Besucher erlaubt mit Hygieneunterweisung. Kein Kontakt zu Risikogruppen (Kleinkinder, Immunsupprimierte). Besucherregelung durch stationaeres Gesundheitsamt.
Therapie nur mit Handschuhen und Schutzkleidung bei Stuellaerung. Materialien patienteneigen oder desinfizierbar. Keine Gruppentherapie waehrend Infektion.
Stuhlproben auf S. Typhi (Kultur, PCR). Differenzierung bei S. Paratyphi B. Resistenztestung empfohlen. Urin bei Nierensteinen/Schistosomiasis pruefen.
NICHT_RELEVANT (Einzelzimmer, keine Gemeinschaftsverpflegung waehrend Ausscheidung).
NICHT_RELEVANT (keine Gruppenaktivitaeten).
NICHT_RELEVANT (nur Einzeltherapie).
Keine Teilnahme an Gemeinschaftsaktivitaeten bis Entisolierung.
Regelmaessige Haendedesinfektion mit alkoholischem Hautantisepsis-Reiniger (wg. KRINKO). Seifenwaschen bei sichtbarer Verschmutzung. Vor/nach Patientenkontakt, vor Sterilreinschneiden, nach Stuellaerung.
Flächen mit Desinfektionsmittel wirksam gegen Salmonellen (z.B. Aldehyde, Alkohole). Taeglich bei hoher Belastung, terminal bei Entlassung. Fokus auf Sanitärbereich.
Waesche als potenziell infiziert handhaben: geschlossene Behaelter, 60°C waschen mit Desinfektion. Bei starker Kontamination: Einmalwaesche.
Geschirr spuelen mit Heisswasser (>60°C) oder Maschinenspueler mit Desinfektionsprogramm. Einweggeschirr bevorzugen.
Infektionsabfaelle (Stuhlproben etc.) als Gruppe I (mittlerer Infektionsdruck) entsorgen. Normale Haushaeltungsabfaelle sonst.
Therapiegeraete nach jedem Gebrauch mechanisch reinigen und desinfizieren (Salmonellen-wirksam). Patienteneigene Materialien bevorzugen.
Transport im Patientenzimmer durchfuehren oder mit Schutzkleidung. Bettwaesche nicht rueckwaerts lagern.
NICHT_RELEVANT (keine umweltpersistente Sporenbildung).
Dieser Abschnitt ist nur bei sanierbaren Erregern relevant.
Keine speziellen Kontaktmassnahmen. Screening bei Risikokontakten (Gemeinschaftseinrichtungen) nach RKI-Empfehlung.
Massnahmen bis Nachweis-negativer Stuhlproben (3x nach Antibiotika-Ende, Abstand 48h). Dauerausscheider: lebenslang ueberwachen.
Meldepflicht gemäss §6, §7 IfSG: Verdacht, Erkrankung, Tod an Typhus namentlich an Gesundheitsamt. Direkter Nachweis S. Typhi/Paratyphi.
Impfung empfohlen (Typhoral L oral). Therapie: Antibiotika (Resistenz prüfen). Keine Risikobereiche (Kueche) bis negativ. Einvernehmen Gesundheitsamt bei Entlassung.
Dieses Erregermerkblatt ist Teil unserer Schulungsinhalte für Hygienebeauftragte in der Reha. Vertiefen Sie Ihr Wissen mit unseren zertifizierten Online-Kursen: