Isolierungsmassnahmen sind nicht erforderlich. Standardhygienemassnahmen sollten waehrend der akuten Erkrankung durchgefuehrt werden (typischerweise 1-3 Wochen)[1][3]. Fuer Personen, die in lebensmittelhygienisch sensiblen Bereichen arbeiten, gelten verstaerkte Haendehygienemassnahmen fuer etwa 4 Wochen nach Sistieren der Symptome[3]. Diese Personen duerfen in diesem Zeitraum nicht in lebensmittelhygienisch sensiblen Bereichen arbeiten[3].
Kontaktpersonen sind Personen mit direktem Kontakt zu Stuhl oder Ausscheidungen des Patienten oder gemeinsamer Exposition gegenueber kontaminierten Lebensmitteln. Screening von Kontaktpersonen ist nicht routinemaessig erforderlich. Kontaktpersonen sollten ueber Haendehygiene und Lebensmittelhygiene informiert werden. Bei Symptomen sollten Kontaktpersonen medizinische Beratung suchen.
Haendehygiene ist essentiell und sollte durchgefuehrt werden nach Toilettengang, nach Kontakt mit Stuhl oder Ausscheidungen, vor Lebensmittelbearbeitung und vor Mahlzeiten[3]. Alkoholische Haendessigmaessnahmen sind wirksam gegen Yersinien. Bei sichtbarer Verschmutzung ist Haendewaschen mit Seife und Wasser erforderlich. Fuer Personen in lebensmittelhygienisch sensiblen Bereichen gilt verstaerkte Haendehygiene fuer etwa 4 Wochen nach Symptomabklingen[3].
Flaechendesinfektion ist erforderlich bei Verschmutzung mit Stuhl, Erbrochenem oder anderen Ausscheidungen. Verwendung von Desinfektionsmitteln mit Wirksamkeit gegen Bakterien (z.B. Alkoholika oder Chlorhexidin-haltige Mittel). Besondere Aufmerksamkeit auf Toiletten, Badezimmer und Bereiche mit direktem Patientenkontakt. Terminale Desinfektion nach Entlassung des Patienten durchfuehren.
Abfaelle von Patienten mit Yersiniose koennen wie normale Abfaelle entsorgt werden. Abfaelle mit Stuhl oder Erbrochenem sollten in verschlossenen Behaeltern gesammelt und als Infektionsabfall behandelt werden. Standardmaessnahmen fuer Infektionsabfall sind ausreichend.
Waesche von Patienten mit Yersiniose kann wie normale Waesche behandelt werden. Verschmutzte Waesche (mit Stuhl oder Erbrochenem) sollte in separaten Behaeltern gesammelt und bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden. Standardmaessnahmen fuer Infektionswaesche sind ausreichend.
Geschirr kann in der normalen Spuelmaschine bei mindestens 60 Grad Celsius gereinigt werden. Keine speziellen Massnahmen erforderlich. Haendehygiene nach Umgang mit Geschirr von Patienten mit Yersiniose ist wichtig.
Eine formale Isolierung ist nicht erforderlich. Patienten gelten als nicht mehr infektioes, wenn die Symptome abgeklungen sind. Allerdings sollten Personen, die in lebensmittelhygienisch sensiblen Bereichen arbeiten, fuer etwa 4 Wochen nach Sistieren der Symptome verstaerkt auf strikte Haendehygiene achten und nicht in diesen Bereichen arbeiten[3].
Besuche sind erlaubt. Besucher sollten ueber die Notwendigkeit von Haendehygiene informiert werden, insbesondere vor und nach Patientenkontakt. Keine speziellen Besuchsbeschraenkungen erforderlich.
Nachweis des Erregers erfolgt durch Anzucht aus Stuhlproben, seltener aus Biopsien, Punktaten oder Blut[1][2]. Eine biochemische und serologische Typisierung bei Y. enterocolitica sollte zur Beurteilung der Pathogenitaet angestrebt werden, da auch apathogene Staemme vorkommen[2]. Nachweis von spezifischen Antikoerpern ist moeglich, besonders bei postinfektioeser Diagnostik[2].
Patienten mit akuter Yersiniose koennen bei guter Haendehygiene und Symptomkontrolle am Speisesaal teilnehmen. Bei starkem Durchfall sollte eine individuelle Versorgung auf dem Zimmer erwaegt werden. Besondere Vorsicht bei Lebensmittelhygiene: Schweinefleisch muss durchgegart sein, Rohprodukte vermeiden.
Patienten mit Yersiniose sollten nicht an Lehrküchen-Aktivitäten teilnehmen, solange sie Symptome haben oder in den ersten 4 Wochen nach Symptomabklingen, wenn sie in lebensmittelhygienisch sensiblen Bereichen arbeiten. Strikte Haendehygiene ist erforderlich.
Patienten mit Yersiniose koennen an anderen Gemeinschaftsaktivitaeten teilnehmen, sofern sie symptomatisch stabil sind und strikte Haendehygiene einhalten. Besondere Vorsicht bei Aktivitaeten mit Lebensmittelkontakt erforderlich.
Haendehygiene ist essentiell und sollte durchgefuehrt werden nach Toilettengang, nach Kontakt mit Stuhl oder Ausscheidungen, vor Lebensmittelbearbeitung und vor Mahlzeiten[3]. Alkoholische Haendessigmaessnahmen sind wirksam gegen Yersinien. Bei sichtbarer Verschmutzung ist Haendewaschen mit Seife und Wasser erforderlich. Fuer Personen in lebensmittelhygienisch sensiblen Bereichen gilt verstaerkte Haendehygiene fuer etwa 4 Wochen nach Symptomabklingen[3].
Flaechendesinfektion ist erforderlich bei Verschmutzung mit Stuhl, Erbrochenem oder anderen Ausscheidungen. Verwendung von Desinfektionsmitteln mit Wirksamkeit gegen Bakterien (z.B. Alkoholika oder Chlorhexidin-haltige Mittel). Besondere Aufmerksamkeit auf Toiletten, Badezimmer und Bereiche mit direktem Patientenkontakt. Terminale Desinfektion nach Entlassung des Patienten durchfuehren.
Waesche von Patienten mit Yersiniose kann wie normale Waesche behandelt werden. Verschmutzte Waesche (mit Stuhl oder Erbrochenem) sollte in separaten Behaeltern gesammelt und bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden. Standardmaessnahmen fuer Infektionswaesche sind ausreichend.
Geschirr kann in der normalen Spuelmaschine bei mindestens 60 Grad Celsius gereinigt werden. Keine speziellen Massnahmen erforderlich. Haendehygiene nach Umgang mit Geschirr von Patienten mit Yersiniose ist wichtig.
Abfaelle von Patienten mit Yersiniose koennen wie normale Abfaelle entsorgt werden. Abfaelle mit Stuhl oder Erbrochenem sollten in verschlossenen Behaeltern gesammelt und als Infektionsabfall behandelt werden. Standardmaessnahmen fuer Infektionsabfall sind ausreichend.
Therapiegeraete und medizinische Geraete sollten nach Gebrauch mit Desinfektionsmitteln gereinigt werden. Besondere Aufmerksamkeit auf Geraete mit direktem Patientenkontakt (z.B. Blutdruckmessgeraete, Stethoskope). Standardmaessnahmen fuer Geraetereinigung sind ausreichend.
Transport von Patienten mit Yersiniose erfordert keine speziellen Massnahmen ueber Standardhygiene hinaus. Haendehygiene vor und nach Transport ist wichtig. Transportmittel sollten nach Gebrauch gereinigt werden, besonders wenn Verschmutzung mit Stuhl oder Erbrochenem stattgefunden hat.
Dieser Abschnitt ist nur bei sanierbaren Erregern relevant.
Kontaktpersonen sind Personen mit direktem Kontakt zu Stuhl oder Ausscheidungen des Patienten oder gemeinsamer Exposition gegenueber kontaminierten Lebensmitteln. Screening von Kontaktpersonen ist nicht routinemaessig erforderlich. Kontaktpersonen sollten ueber Haendehygiene und Lebensmittelhygiene informiert werden. Bei Symptomen sollten Kontaktpersonen medizinische Beratung suchen.
Isolierungsmassnahmen sind nicht erforderlich. Standardhygienemassnahmen sollten waehrend der akuten Erkrankung durchgefuehrt werden (typischerweise 1-3 Wochen)[1][3]. Fuer Personen, die in lebensmittelhygienisch sensiblen Bereichen arbeiten, gelten verstaerkte Haendehygienemassnahmen fuer etwa 4 Wochen nach Sistieren der Symptome[3]. Diese Personen duerfen in diesem Zeitraum nicht in lebensmittelhygienisch sensiblen Bereichen arbeiten[3].
Meldepflicht gemäss IfSG (Infektionsschutzgesetz). Der Nachweis aller darmpathogenen Yersinien-Spezies (Y. enterocolitica und Y. pseudotuberculosis) ist namentlich meldepflichtig[3]. Meldung erforderlich bei Verdacht, Erkrankung und Tod. Meldepflicht besteht gemäss § 7, § 6, § 8, § 9, § 34, § 11 IfSG. Personen im Bereich der Lebensmittelherstellung oder Gastronomie duerfen bis zum Verschwinden der Symptome nicht arbeiten[3].
Yersiniose ist eine Zoonose; Infizierte Tiere (insbesondere Schweine, Geflügel, Kaninchen, Nagetiere) spielen eine wichtige Rolle[1][2]. Praevention durch Hygieneregeln beim Umgang mit tierischen Lebensmitteln, Durchgaren von Schweinefleisch und Verzehr pasteurisierter Milchprodukte[3]. Antibiotische Therapie ist nur bei schweren Verlaeufen indiziert (Cotrimoxazol, Tetracycline, Chinolone); in der Regel ist symptomatische Behandlung ausreichend[2]. Immunität nach Infektion ist zu erwarten, aber nicht vollstaendig. Impfstoff ist nicht verfügbar.
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