Massnahmen bis Nachweisnegativität von Urin/Speichel (ca. 1-2 Wochen). Bei Immunsupprimierten laenger. Lebenslange Latenz beachten, keine Dauermassnahmen[1][2].
Keine speziellen Massnahmen. Kontaktpersonen informieren bei Risikogruppen (Schwangere, Immunsupprimierte). Screening bei Bedarf[CON-068].
Haenddesinfektion mit alkoholischem Rb 791 oder vergleichbarem Mittel (Standardhygiene). Seifenhaende waeschen bei sichtbarer Verschmutzung. Vor/nach Patientenkontakt, vor aseptischen Handlungen[HM-068].
Viruzide Desinfektionsmittel (z.B. auf Aldehyde/Peressigsaeure-Basis) in ueblicher Konzentration. Taeglich oder bei Verschmutzung. Wischdesinfektion[HM-068][1].
Infektiöses Material (Windeln, Proben) als Hausmüll (Code H). Bei starker Kontamination: Gelb-sack. Spritzen: Gelb-Box[HM-068].
Waesche als potenziell infektioes behandeln (Code P). Wasseroechsliche Waesche bei 60°C waschen oder 40°C+Desinfektionsmittel. Separate Taschen, wasserdicht verschliessen[HM-068].
Gemeinsames Geschirr möglich. Maschinell spülen bei >60°C oder mit Desinfektionsmittel. Keine besonderen Massnahmen[HM-068].
Nach Abklingen der Symptome und negativem Nachweis im Urin/Speichel, typischerweise nach 1-2 Wochen bei Immunkompetenten. Bei Latenz: Keine Entisolierung noetig, da lebenslange intermittierende Infektiositaet moeglich[1][2].
Keine Einschraenkungen, Standardhygiene empfohlen[HM-068].
Handschuhe bei koerpernahem Kontakt mit Speichel/Urinrisiko tragen. Sofortiges Aufraeumen von Koerperflüssigkeiten. Therapiegeraete desinfizieren[1][2].
Probenentnahme (Urin, Speichel, Blut) mit Handschuhen. Proben wasserdicht verpacken. Serologie (IgG/IgM) oder PCR-Nachweis[1][2].
Möglich bei Standardhygiene. Einzelbesteck/Geschirr verwenden. Haendedesinfektion vor Essen[1].
Möglich mit Standardhygiene. Einzelne Schneidebretter/Besteck. Haendedesinfektion vor Kochen. Oberflaechen desinfizieren[1].
Möglich bei Standardhygiene. Haendedesinfektion vor/nach Sitzung. Materialien individuell oder desinfizierbar[1].
Gemeinsame Raumnutzung möglich. Regelmäßige Flaechendesinfektion. Keine gemeinsamen Handtuecher/Getraenke[1].
Haenddesinfektion mit alkoholischem Rb 791 oder vergleichbarem Mittel (Standardhygiene). Seifenhaende waeschen bei sichtbarer Verschmutzung. Vor/nach Patientenkontakt, vor aseptischen Handlungen[HM-068].
Viruzide Desinfektionsmittel (z.B. auf Aldehyde/Peressigsaeure-Basis) in ueblicher Konzentration. Taeglich oder bei Verschmutzung. Wischdesinfektion[HM-068][1].
Waesche als potenziell infektioes behandeln (Code P). Wasseroechsliche Waesche bei 60°C waschen oder 40°C+Desinfektionsmittel. Separate Taschen, wasserdicht verschliessen[HM-068].
Gemeinsames Geschirr möglich. Maschinell spülen bei >60°C oder mit Desinfektionsmittel. Keine besonderen Massnahmen[HM-068].
Infektiöses Material (Windeln, Proben) als Hausmüll (Code H). Bei starker Kontamination: Gelb-sack. Spritzen: Gelb-Box[HM-068].
Alle Therapie- und Pflegegeraete nach Gebrauch desinfizieren (viruzid). Wasserführende Endoskope: Automatische Desinfektion. Trennung sauber/kontaminiert[HM-068].
Patiententransport mit Standardhygiene. Liege mit Einwegüberzug oder desinfizierbar. Begleitperson desinfiziert Haende. Infektionsschutzbrief bei Ueberstellung[HM-068].
Dieser Abschnitt ist nur bei sanierbaren Erregern relevant.
Keine speziellen Massnahmen. Kontaktpersonen informieren bei Risikogruppen (Schwangere, Immunsupprimierte). Screening bei Bedarf[CON-068].
Massnahmen bis Nachweisnegativität von Urin/Speichel (ca. 1-2 Wochen). Bei Immunsupprimierten laenger. Lebenslange Latenz beachten, keine Dauermassnahmen[1][2].
Keine Meldepflicht gemaess IfSG[REP-068].
Impfstoff nicht verfuegbar. Screening von Blut-/Organspendern. Bei Schwangeren: Risikoberatung. Fokus auf Immunsupprimierte in Reha (z.B. post-transplantiert)[PRE-068][1].
Dieses Erregermerkblatt ist Teil unserer Schulungsinhalte für Hygienebeauftragte in der Reha. Vertiefen Sie Ihr Wissen mit unseren zertifizierten Online-Kursen: